Als Stammbaum der Evolution bezeichnet man die Veränderung der vererbbaren Eigenschaften einer Art über einen längeren Zeitraum. Über einen langen Zeitraum hinweg kann die Veränderung der Gene einer Art zu der Entwicklung einer neuen Spezies führen. Dieser Prozess wird als Artbildung bezeichnet. Der Begriff ‚Evolution‘ wurde 1774 von dem Schweizer Forscher Albrecht von Haller zum ersten Mal verwendet. Er hat hiermit die Entwicklung der Menschheit ausdrücken wollen.
In der heutigen Evolutionsbiologie ist es das erklärte Ziel der Forscher, die zeitliche Abfolge der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Organismen zu rekonstruieren. Um ihre Forschungsergebnisse allgemein verständlich darzustellen, bedienen sich die Forscher häufig eines Stammbaumes Evolution. Ein Stammbaum der Evolution zeigt übersichtlich, wie sich welche Art entwickelt hat und macht die Zusammenhänge von den verschiedenen Arten auch häufig für den Laien erkennbar.Evolutionsbiologen weisen jedoch immer wieder darauf hin, dass die Anpassungsprozesse der Evolution in keiner Weise für den Menschen vorhersehbar sind. So kann anhand der Forschung also in keiner Weise vorausgesagt werden, wie und ob sich der Mensch verändert und anpasst. Evolution wird von den Biologen als Experiment der Natur beschrieben, das genauso scheitern, wie gelingen kann.
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