Der Stammbaum der Mongolen
Die Geschichte der Mongolen hat sich bis heute im Gedächtnis verschiedenster Nationen als die Geschichte eines lange stark nomadisch geprägten Volkes erhalten. Unter Dschingis Khan und seinen Nachfolgern entstand seit dem frühen 13. Jahrhundert ein riesiges Reich, das sich über weite Teile Eurasiens erstreckte. Mongolische Bevölkerungsgruppen leben heute nicht nur in der Mongolei, sondern unter anderem auch in China und weiteren Ländern.
Während die ursprünglichen Mongolen nördlich von China lebten, so ist man sich sicher, dass Menschen dieser Stämme auch in anderen Teilen der Welt lebten und leben.
China, Korea, Afghanistan und Iran sind nur einige Beispiele, die man heute nennen kann. Die nomadische Weidewirtschaft hat sich bis heute als Teil der mongolischen Kultur erhalten, während zugleich viele Menschen in Städten leben.
Traditionen und Bräuche der Mongolei
Zu den Traditionen der Mongolen, die bis heute große Faszination auslösen, gehört der Umgang mit Pferden. Bis heute gelten Menschen dieser Volksgruppe als Meister der Reiterei. Zu diesem Ruf haben auch die alten Legenden und Geschichten über die mongolische Kavallerie beigetragen. Reiter und Pferde waren durch die kargen Landschaften der Steppe daran gewöhnt mit wenigen Mitteln auszukommen und konnten unter widrigen Umständen noch mit wilder Entschlossenheit kämpfen.
In vielen Teilen der Welt, selbst für einige Mongolen gilt immer noch das ein Mongole auf dem Pferd zur Welt kommt und dort sein Leben lang bleibt.
Wie lange das noch so bleibt ist eine andere Frage. Viele Mongolen wechseln zwischen traditionellen und städtischen Lebensformen oder leben dauerhaft in Städten. Wie in anderen Gesellschaften verändern sich auch hier Traditionen und Bräuche. Museen und lebendige kulturelle Praktiken können dabei helfen, Wissen über solche Traditionen weiterzugeben.