Stammbaum Familienname
Der Familienname im Stammbaum teilt eine Person einer Familie zu. Er ist eine Ergänzung zum Vornamen und erleichtert so das Differenzieren der unterschiedlichen Menschen.
In Deutschland ist die Reihenfolge der Namen: Vorname, gegebenenfalls Zwischenname und Familienname.
Der Familienname kann der Geburtsname, der Ehename oder ein Doppelname sein. Der Geburtsname drückt die Zugehörigkeit einer Person zu der Elternfamilie dar.
Die Annahme eines Ehenamens lässt den Ehepartner zur Familie des Ehepartners zugehörig werden. Ein Doppelname sagt für sich genommen nichts Abschließendes über familiäre Zugehörigkeit aus.
Seit Mai 2025 eröffnet das reformierte Namensrecht zusätzliche Möglichkeiten für Doppelnamen.
Familiennamen aus Deutschland
Familiennamen ohne einen verwandtschaftlichen Bezug sind Künstlernamen und Ordensnamen. In Deutschland gibt es zahlreiche unterschiedliche Familiennamen.
Müller und Schmidt zählen zu den häufigen Familiennamen; ihre genaue Häufigkeit hängt von der jeweiligen Erhebung ab.
Historisch lässt sich dieser Umstand natürlich mit der hohen Anzahl von Müllern und Schmieden in Deutschland erklären. Beim Erforschen einer Familie stößt man bei den meisten Familiennamen auf Änderungen der Schreibweise.
Bei so manchem Familiennamen stößt man auch auf die abenteuerlichsten Gründe für den Namen, die man so nicht unbedingt vermutet hätte und die sich so ohne weiteres auch nicht nachvollziehen lassen.
Häufigste Gründe für einen Familiennamen bieten: Berufe, Eigenschaften, Herkunftsland, Metronyme (Vorname der Mutter) oder auch Patronyme (Vorname des Vaters) und auch Wohnstätte. Frühe Familiennamen sind in Italien bereits seit dem Mittelalter belegt.
Stammbaum Deutschland
Allerdings sind sie erst seit dem 15. Jahrhundert in Deutschland geläufig.
Lediglich der Adel trug seit dem 11.ten Jahrhundert auch in Deutschland bereits Familiennamen.
Diese Familiennamen machten in dem Falle die Erbansprüche der einzelnen Person geltend. Die gesetzliche Einführung von festen Familiennamen zog sich im Falle von Friesland zum Beispiel immerhin bis ins 19.
Jahrhundert hin. Der Stammbaum Familienname verfolgt in der Regel lediglich den Familienzweig, der auch den Familiennamen führt und lässt damit angeheiratete sowie aus der Familie und damit vom Namen weg geheirateten Menschen außer Acht.