Stammbaum Rennpferde
Viele Rennpferde im Galopprennsport gehören zur Rasse Englisches Vollblut. Pferde unterteilt man in vier Hauptarten im Stammbaum: besagte Vollblüter, Warmblüter, Kaltblüter und Kleinpferde mitsamt den Ponys. Jede einzelne dieser Arten unterteilt sich dann wiederum in unterschiedliche Rassen. Im Rennsport werden unter anderem Englische und Arabische Vollblüter eingesetzt.
Bei den Profi-Rennveranstaltungen treten in der Regel nur Rennpferde der Rasse englisches Vollblut an.
Die Rennpferde Rasse
Arabische Vollblüter werden auch außerhalb der arabischen Länder bei Rennen eingesetzt. Gemeinhin meint man also mit der Bezeichnung Rennpferde die Rasse englisches Vollblut. Sie sind eine Spezialzüchtung und mit dem Ziel gezüchtet worden, erstklassige Rennpferde zu erhalten.
Ihren Ursprung haben sie in rund fünfzig Stuten, die hervorragende Rennleistungen gebracht haben. Diese sind mit drei nach England importierten Araberhengsten gedeckt worden. Die drei bekannten Gründerväter hießen: Byerley Turk, Darley Arabian und Godolphin Arabian.
Stammbaum der Blutlinie
Das erste General Stud Book für Englische Vollblüter erschien 1791. Die heutigen Zuchtbuchregeln werden in den jeweiligen Zuchtprogrammen festgelegt. Bei geschlossenen Zuchtpopulationen müssen mögliche Inzuchtrisiken und die genetische Vielfalt berücksichtigt werden.
Gesundheitliche Risiken lassen sich nicht pauschal jedem Rennpferd zuschreiben. Nach Entstehung der Art Englisches Vollblut hat sie sich schnell in der ganzen Welt verbreitet. Die Abstammung des Englischen Vollbluts führt auf verschiedene Gründertiere zurück; besonders bekannt sind drei historische Hengstlinien.
Diese Geschichte kann man anhand eines Stammbaum Rennpferde gut nachvollziehen.
Der Stammbaum im Zuchtbuch
Bei den meisten Züchter kann man in einen solchen Stammbaum Rennpferde problemlos einsehen. Je nach Verwandtschaft wird ein Tier in seinem Leistungsvermögen und damit seinem Wert geschätzt. Ein Stammbaum ist bei einem Rennpferd dementsprechend extrem wichtig. Aus ihm geht auch hervor, ob das Pferd zur Zucht verwendet werden kann und welches Potential es da in sich bürgt.
Außerdem gibt es in jedem Land ein zentrales Zuchtbuch, in dem auch noch einmal die Ahnenlinie der Tiere eingetragen ist.
Die Rennpferde Zucht
Für die Teilnahme an offiziellen Rennen gelten die jeweiligen Registrierungs- und Rennordnungsbestimmungen. Das Rennalter und der spätere Einsatz in der Zucht unterscheiden sich von Pferd zu Pferd. Bei den Rennpferden unterscheidet man zwischen Sprinter, Sprint Miler, Miler, Middle distance stayer und Stayer. Außerdem werden die Tiere nach ihrem Geburtsort unterteilt, also ob sie nördlich oder südlich des Äquators geboren wurden, da sie durch die verschiedenen Jahreszeiten somit unterschiedlich alt sind.
Äußere Merkmale eines englischen Vollbluts sind: langer, anmutiger Hals, umfangreicher Brustkorb und ein muskulärer Körperbau. Die meisten Rennpferde sind braun oder dunkelbraun, nur vereinzelt gibt es fuchsfarbene und noch seltener Schimmel. Die Geschwindigkeit eines Rennpferdes kann bis zu 64 Stundenkilometer betragen. Auf kürzeren Strecken sogar teilweise noch mehr.
Die Eignung für längere Distanzen hängt von Ausbildung, Gesundheit und individuellem Pferd ab.