Anleitung dekorativer Stammbaum

Anleitung für einen modernen und dekorativen Stammbaum 

Üblicherweise kennt man Stammbäume und Ahnentafeln als größere Bilder in Posterform, auf denen ein Baum oder ein baumartiges Motiv mit den entsprechenden Namen oder Fotos an dessen Zweigen und Ästen abgebildet ist.

Ahnengalerien bestehen häufig aus gerahmten Fotografien, die direkt an einer Wand präsentiert werden.

 

 

Grundsätzlich kann der Hobbyforscher allerdings selbst entscheiden, ob und wie er seine Familienmitglieder und Vorfahren darstellen möchte und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um einen Familienstammbaum auch in ausgefallener und kreativer Form zu gestalten und auf diese Weise auch in eine modern eingerichtete Wohnung zu integrieren.

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Regeln zur Forschung im Archiv

Infos und Regeln zur Forschung im Archiv 

Im Zuge der Forschung nach Familienmitgliedern und Vorfahren gibt es viele Quellen, die wertvolle Informationen liefern können. In den meisten Fällen werden zunächst die familieneigenen Unterlagen und Fotoalben, die zuständigen Ämter und Behörden sowie das Internet zu Forschungszwecken genutzt.

Eine weitere Möglichkeit besteht dann darin, die jeweiligen Archive aufzusuchen und die dort vorhandenen Materialien zu durchforsten.

 

Hier die wichtigsten Infos, Regeln und Tipps für die eigene Forschung im Archiv in der Übersicht:

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Insgesamt sind insbesondere größere Archive recht gut ausgestattet, so dass im Grunde genommen alles vorhanden ist, was der Forscher benötigt. Dennoch kann es hilfreich sein, einige Utensilien selbst mitzubringen.

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Genealogische Zeichen und Symbole

Die wichtigsten genealogischen Zeichen und Symbole 

Mit einem genealogischen Zeichen oder Symbol ist ein Bild gemeint, das in Form eines Buchstabens oder einer Zeichnung für eine Person oder ein bestimmtes Ereignis steht und im Wesentlichen eine platzsparende Darstellung von bestimmten Zusammenhängen ermöglichen soll.

Zu den Symbolen, die am häufigsten verwendet werden, gehören die Symbole für das Geschlecht einer Person und die ersten abgedruckten Symbole dürften auf Bernhard Röse zurückgehen, der ein Quadrat für Männer und einen Kreis für Frauen verwendete.

 

 

Verheiratete Eheleute wurden durch eine Linie miteinander verbunden und aus deren Mitte dann Kinder nach unten hin abgeleitet. Mittlerweile werden jedoch Mars und Venus zur Darstellung von Geschlechtern genutzt.

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Die Geschichte von Vornamen

Infos zur Geschichte von Vornamen und ihrer Bedeutung 

Lange Zeit bestand die Funktion des Vornamens darin, einen Menschen anzusprechen und ihn dabei eindeutig von einer anderen Person zu unterscheiden.

Aus diesem Grund wurde in sehr frühen Zeiten auch nicht von Vornamen, sondern vielmehr von Rufnamen gesprochen. Die Bezeichnung Vorname entwickelte sich, als es notwendig wurde, Nachnamen einzuführen, um Personen mit gleichem Rufnamen identifizieren zu können.

 

•        Die Geschichte unserer Rufnamen blickt auf Germanische Wurzeln zurück.

Zunächst setzte sich der Name aus zwei Gliedern zusammen, was zeitgleich ein charakteristisches Merkmal von indoeuropäischen Rufnamen ist. Beispiele hierfür sind Fried-bert oder Hilde-brand. Bis in das vierte Jahrhundert hinein standen die Namensglieder in einem bestimmten Verhältnis zueinander und wurden schlicht zusammengesetzt.

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Vorteile und Grenzen der Online-Genealogie

Vorteile und Grenzen der Online-Genealogie 

Für die Suche nach den eigenen Vorfahren haben sich das Internet und der Computer im Allgemeinen mittlerweile als wichtige und hilfreiche Instrumente etabliert und die Online-Genealogie erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit.

Dies ist durchaus auch verständlich, denn im Vergleich zur herkömmlichen Recherche bietet sie einige wesentliche Vorteile.

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Die Daten können schnell und recht einfach recherchiert werden, denn schließlich ist das Internet rund um die Uhr vom heimischen PC aus verfügbar. Hinzu kommt, dass das Internet und damit auch die Suche nicht durch Landesgrenzen oder Zeitzonen eingeschränkt sind. Zudem sind viele der bereits digitalisierten Quellen kostenfrei nutzbar.

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Historische Adressbuecher

Historische Adressbücher als Vorläufer der heutigen Telefonbücher 

Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln gibt es eine Reihe unterschiedlicher Quellen, die Informationen liefern können. Hierzu gehören beispielsweise Kirchenbücher, Urkunden des Standesamts, Einwohnermelderegister, Pass- und Briefprotokolle und auch Adressbücher.

Historische Adressbücher sind dabei im Grunde genommen die Vorläufer der heutigen Telefonbücher, denn insbesondere in den Adressbüchern größerer Städte finden sich darin Rubriken wie ein nach Namen sortiertes Einwohnerverzeichnis, ein nach Straßen sortiertes Häuserverzeichnis, ein Verzeichnis der Behörden, eine nach Berufen sortierte Auflistung vergleichbar mit heutigen Branchenbüchern sowie teilweise auch Geschäftsanzeigen.

 

Neben diesen regulären Adressbüchern existieren zudem noch einige überregionale berufs- und standesspezifische Adressbücher, beispielsweise das Fleischerei-Adressbuch, das Adressbuch der deutschen Schriftsteller oder das Handbuch über den Königlich Preußischen Hof und Staat. Für die Familienforschung sind historische Adressbücher insofern von großer Bedeutung, als dass die Auskünfte nicht an den Datenschutzgesetzen scheitern und anhand der Adressangaben ein Nachvollziehen des Lebensweges und eine Zuordnung zu entsprechenden Standesämtern oder Kirchengemeinden möglich wird.

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Uneheliche Kinder in der Familienforschung

Uneheliche Kinder in der Familienforschung 

Auf der Suche nach den Ahnen und Vorfahren treten immer wieder Hürden und Hindernisse auf. Sei es nun, dass kaum Unterlagen vorhanden sind, die entsprechenden Stellen nur widerwillig Informationen erteilen oder die Übersetzung der alten Dokumente aufgrund des Schriftbildes oder der lateinischen Sprache Probleme bereitet.

Noch etwas komplizierter wird es, wenn uneheliche Kinder oder Adoptivkinder vermerkt sind.

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In Taufeintragungen oder Familienstammbüchern wurde ein unehelicher Sohn als filius illegitimus und eine uneheliche Tochter als filia illegtima vermerkt. Teilweise ist auch von einem infans surius, einem schmutzigen Kind die Rede und manch Pfarrer betonte die sittenwidrige Zeugung durch die Randbemerkung NB, was für nota bene steht und wohlgemerkt bedeutet.

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Saetze in lateinischen Kirchenbuechern

Auflistung von häufigen Sätzen in lateinischen Kirchenbüchern 

Zunächst unterscheidet man im Zusammenhang mit Kirchenbüchern Taufbücher, Heiratsbücher und Sterbebücher. In einem Taufbauch, das auch als Taufregister bezeichnet wird, sind die Geburts- oder Taufdaten einer Person sowie seine Eltern und seine Paten erfasst.

In einem Heiratsbuch finden sich Angaben zu den beiden Eheleuten und teils auch die Namen der Eltern und der Trauzeugen und in einem Sterbebuch sind die Todes- oder die Begräbnisdaten einer Person verzeichnet.

 

In einigen Fällen finden sich in Kirchenbüchern zudem weitere Eintragungen, beispielsweise über den Wohnort oder den Beruf der betreffenden Person. Wie ausführlich die Kirchenbücher geführt wurden, hängt von den Gewohnheiten des Pfarrers und davon ab, wie gut er die Person kannte.

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Uebersicht von Schriften in Dokumenten

Übersicht über die am meisten verwendeten Schriften in Dokumenten 

Im Zuge der Familien- und Ahnenforschung kann insbesondere der eher unerfahrene Laie auf eine Reihe unterschiedlicher Problematiken stoßen, die die Suche nach den Wurzeln deutlich erschweren. So gilt es nicht, überhaupt erst Dokumente oder alte Aufzeichnungen zu finden und Namen oder Verwandtschaftsbeziehungen zu bestimmen.

Hinzu kommt, dass viele alte Aufzeichnungen und hier insbesondere Kirchenbücher, die jedoch eine sehr wichtige Informationsquelle darstellen, in lateinischer Sprache verfasst sind.

 

 

Eine weitere Problematik kann sich durch die verwendeten Schriften ergeben, die sich ebenfalls im Laufe der Zeit deutlich verändert haben. Die wichtigsten Schriften, auf die der Familienforscher sicher stoßen wird, sind die Kurrentschrift und die Sütterlinschrift als Handschriften sowie die Frakturschrift als Druckschrift.

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Bezeichnungen fuer Familienmitglieder

Übersicht über die wichtigsten Bezeichnungen für Familienmitglieder in alten Quellen

Im Zuge der Familienforschung und der Suche nach Vorfahren wird es früher oder später unumgänglich, sich auch mit älteren oder alten Quellen zu beschäftigen.

Die Problematik, die sich hierbei ergeben kann, ist, dass in eben diesen alten Quellen teils sehr unterschiedliche Begriffe für die Benennung der Vorfahren benutzt werden.

 

Dabei ist der erste Schritt vor der Suche, die Verwandtschaftsverhältnisse im eigentlichen Sinne aufzudecken. Von einer Blutsverwandtschaft zweier Personen wird dann gesprochen, wenn die eine Person direkt von der anderen Person abstammt oder beide Personen mindestens einen gemeinsamen Vorfahren haben. Somit ist Blutsverwandtschaft, die auch als Magschaft oder mit dem lateinischen Begriff consanguinitas bezeichnet wird, im Sinne der Familienforschung immer dann gegeben, wenn zwei Personen gleiches Blut oder das Blut eines gemeinsamen Vorfahren in sich haben.

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