Begriffe der Genealogie

Die wichtigsten Begriffe der Genealogie 

 

Die Genealogie kennt einige wesentliche Begriffe, hier eine Auflistung der wichtigsten:

 

•        Ahnentafel und Ahnenliste.

Eine Ahnentafel stellt die Vorfahren in einer festen Ordnung dar und eignet sich insbesondere dann, wenn die Verknüpfungen der Vorfahren übersichtlich und anschaulich aufgezeigt werden sollen.

Allerdings ist eine Ahnentafel dann nachteilig, wenn weitverzweigte Verwandtschaftsverhältnisse vorliegen. In diesem Fall ist es einfacher und übersichtlicher, die Vorfahren nicht in einer Baumstruktur, sondern im Rahmen einer Listenansicht, der sogenannten Ahnenliste, zu erfassen.

 

•        Ahnenschwund.

Andere Bezeichnungen für Ahnenschwund lauten Ahnenverlust oder Ahnenimplex. Von einem Ahnenschwund wird immer dann gesprochen, wenn die Anzahl der Ahnen niedriger ist als erwartet, wobei sich die geringere Anzahl dadurch erklärt, dass es zu Eheschließungen innerhalb der Familie kam.

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Infos und Uebersicht Onomastik

Infos und Übersicht rund um die Onomastik 

Die Onomastik, die auch als Namenforschung oder Namenkunde bezeichnet wird, ist eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung von Bedeutung, Bildung, Herkunft und Verbreitung eines Namens befasst.

Dabei gilt es, die Namenforschung nicht mit der Namensforschung zu verwechseln, denn während sich die Namensforschung mit der Erforschung von Namen und Bezeichnungen im Allgemeinen befasst, richtet sich die Aufmerksamkeit der Namenforschung auf die Erforschung eines bestimmten Namens einer Person, einer Familie oder auch eines geographischen Namens.

Da die Entwicklungsgeschichte von Namen meist sehr viel weiter zurückreicht und umfangreicher belegt ist als familiengeschichtliche Aufzeichnungen, ist die Onomastik ein wichtiges und hilfreiches Instrument im Zuge der Ahnenforschung.

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Infos Familienwappen

Infos rund um das Familienwappen 

Zunächst handelt es sich bei Wappen um bildliche, gleichbleibende Kennzeichen einer Körperschaft oder einer Familie. Dabei sind Wappen nicht nur dem Adel vorbehalten, das bedeutet, grundsätzlich kann jede Familie ein eigenes Wappen führen.

In den Anfängen wurden Wappen verwendet, um Ritter, die in Rüstungen kämpften, eindeutig erkennen und zuordnen zu können. Insofern mussten Wappen so gestaltet sein, dass sie auch aus größerer Distanz, und zwar konkret 200 Schritte, deutlich zu unterscheiden waren.

Durch diese Auflage entstanden heraldische Regeln betreffend Farbe und Gestaltung, die bis heute bei der Stiftung neuer Wappen eingehalten werden müssen. Hinzu kommt, dass Wappen an den Ausschließlichkeitsgrundsatz gebunden sind, was bedeutet, dass ein Familienwappen weder so gestaltet werden darf, dass es zu Verwechslungen mit staatlichen Hoheitszeichen kommen kann, noch so, dass es Rechte Dritter verletzt.

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Kauf von Stammbaum-Software

Tipps zum Kauf von Stammbaum-Software 

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, einen Stammbaum selbst zu erstellen. Die erste Möglichkeit ist, ihn von Hand zu erstellen und zu basteln, indem die vorhandenen Daten auf eine Tafel, ein Plakat oder in ein Buch eingetragen oder entsprechende Bilder aufgeklebt werden.

Komfortabler ist es jedoch, den Stammbaum per Computer zu erstellen, wozu der Handel eine Reihe unterschiedlicher Programme bietet. Aber worauf sollte man beim Kauf einer Stammbaum-Software achten?

Hier dazu drei Tipps:

 

1.       Handhabung der Software.

Die wesentliche Aufgabe einer Stammbaum-Software besteht darin, die Eingabe, Pflege und Sicherung der Daten zu vereinfachen. Insofern ist es wichtig, dass die Software sich durch eine möglichst einfache, übersichtliche Bedienung auszeichnet und nicht nur für diejenigen geeignet ist, die professionell mit einem Computer umgehen können.

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Stammbaum-Vorlage deutscher Adel

Stammbaum-Vorlage deutscher Adel 

Der deutsche Adel geht zunächst auf die Edelfreien des frühen Mittelalters zurück, die in ihrer gesellschaftlichen Position unmittelbar auf den Kaiser oder den König folgten. Aus dieser Schicht entwickelte sich der Hochadel der Landesfürsten und Standesherren.

Im hohen Mittelalter entstand infolge von ritterlichem Kriegsdienst und des Lehnswesens der Ritterstand als Mittelpunkt des niederen Adels, seit dem 14. Jahrhundert gab es zudem durch kaiserlichen Adelsbrief verliehenen Adel, den sogenannten Briefadel.

Im Laufe der Jahrhunderte kam es jedoch immer wieder zu neuen Adelstiteln und Rangstufen, während andere Adelstitel zeitweise oder gar gänzlich verschwanden. Ein Stammbaum für den deutschen Adel gliedert sich, wenn die einzelnen Rangstufen zunächst unbeachtet bleiben, wie folgt:

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Grundstrukturen molekularer Stammbaeume

Grundstrukturen molekularer Stammbäume

 

Zunächst befasst sich die Molekularbiologie mit den Strukturen, Biosynthesen und Funktionen von DNA und RNA untereinander sowie im Zusammenhang mit Proteinen auf molekularer Ebene.

 

Im Hinblick auf Stammbäume spielt sie dabei insbesondere bei phylogenetischen und evolutionären Stammbäumen sowie bei der molekularen Stammbaumanalyse eine wichtige Rolle.

•  Phylogenetischer Baum     

Ein phylogenetischer Baum stellt die im Zuge der Evolution entstandenen Beziehungen zwischen Arten oder anderen Einheiten dar, bei denen davon ausgegangen wird, dass sie von gemeinsamen Vorfahren abstammen. Innerhalb eines solchen Baumes steht jeder Knoten mit Vorfahren für den nächsten gemeinsamen Verwandten, wobei ein solcher Knoten als taxonomische Einheit bezeichnet wird.

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Vorlage Stammbaum-Gliederung

Vorlage einer Stammbaum-Gliederung 

Unter einem Stammbaum versteht man zunächst die graphische Darstellung der Entwicklungsgeschichte einer Person, eines anderen Lebewesens oder auch von anderen Thematiken anhand der Nachkommen.

Im Gegensatz hierzu steht die Ahnentafel, die zwar ebenfalls die Entwicklungsgeschichte aufzeigt, jedoch die Bezugsperson in Relation zu ihren Vorfahren setzt.

Für die Gliederung eines Stammbaums sind die folgenden Punkte von Bedeutung:

•       

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem Stammbaum und einer Stammtafel. Beide basieren auf den Nachkommen, allerdings steht die Bezugperson bei einem Stammbaum unten, die Bezugsperson bei einer Stammtafel oben. Historische Hilfswissenschaften, also die Wissenschaften, die sich mit der Aufarbeitung von historischen Quellen beschäftigen, sprechen allerdings nur dann von einem Stammbaum, wenn dieser tatsächlich in Baumform dargestellt wird.

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Der Entscheidungsbaum

Der Entscheidungsbaum 

Entscheidungsbäume, die auch als Klassifikationsbäume bezeichnet werden, zeigen aufeinanderfolgende Entscheidungen, die in Baumstrukturen dargestellt werden. Dabei bildet der Stamm die Ausgangssituation, die sich in mehrere Verzweigungen teilt, wobei jede dieser Verzweigungen in weitere, ebenfalls verzweigte Äste führt. Jede Verzweigung ist mit einer Wahrscheinlichkeit gekennzeichnet und jeder Endpunkt des Baumes ist durch einen bestimmten Weg erreichbar.

 

 

Der Sinn von Entscheidungsbäumen liegt darin, einfacher und mit weniger Fehlern zu Entscheidungen zu gelangen. Bei einem binären Entscheidungsbaum, also einem Baum, der die gleiche Struktur aufweist wie beispielsweise eine Ahnentafel, werden mehrere aufeinanderfolgende Ja- und Nein- Fragen gestellt. Diese Fragenreihe führt zu einem Ergebnis, dem die Regel zugrunde liegt, die sich aus dem Entscheidungsbaum ergibt. Folgt man also dem Baum angefangen bei der Wurzel entlang der Verzweigungen, die sich durch die Beantwortung der jeweiligen Fragen ergeben, erhält man das Ergebnis.

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Stammbaumtheorie Sprachentwicklung

Die Stammbaumtheorie der Sprachentwicklung 

Nicht nur bei Familiengeschichten oder in der Tierzucht dienen Stammbäume dazu, die Abstammung und den Verlauf bildlich dazustellen. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte August Schleicher seine Stammbaumtheorie, die sich mit der Entwicklung der Sprache beschäftigt.

Dieser Theorie liegt die Annahme zugrunde, dass sich auch Sprachen, vergleichbar mit der Evolution in der Biologie, aus Ursprachen entwickelten und sich Abstammung und Entwicklung ebenso darstellen lassen wie die Verwandtschaftsverhältnisse von biologischen Arten. Schleicher stellte beispielsweise die Indogermanischen Sprachfamilie als Stammbaum dar, indem er, ausgehend von seiner Evolutionstheorie, die Indogermanische Ursprache als Baumwurzel darstellte, aus der sich die Tochtersprache Italisch, aus Italisch die Tochtersprache Latein und aus Latein die romanischen Sprachen entwickelten. Würde die Stammbaumtheorie zu Ende geführt, ließen bestimmte Erscheinungen des Grundwortschatzes lassen darauf schließen, dass letztendlich alle Sprachen Nachkommen einer gemeinsamen Ursprache sind.

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Evolution und Ahnenforschung

Die Evolution und Ahnenforschung 

Dass die Evolution eine stetige Entwicklung ist, bei der innerhalb einer Spezies neue Eigenschaften auftauchen, die sich auch „Weitervererben“ lassen, ist sicher nicht neu. Geht es um den Menschen, so ist man bei der Forschung in der Evolution aber nicht nur daran interessiert, die menschliche Entwicklung nachzuvollziehen.

Mit den wissenschaftlichen Methoden, die den Evolutionsforschern zur Verfügung stehen, kann auch die Ahnenforschung unterstützt und begleitet werden. Während man in der Vergangenheit ausschließlich auf „schriftliche“ Belege für die Verwandtschaft oder die Abstammung einer Person angewiesen war, so reicht heute oft auch schon der „genetische“ Code, einiger „Beteiligter“. Ein Beispiel dafür können sicher Celiné Dion und Camilla Parker-Bowles sein, die angeblich einen gemeinsamen Vorfahren haben, der vor 300 Jahren in Frankreich gelebt hat. Die Ahnenforschung als solches ist aber immer noch ein Bereich, in dem man sich sehr viel durch die verschiedensten Archive und Kirchenbücher wälzen muss.

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